Secca del papa 1

Diese Tauchstelle gilt zu Recht als eine der schönsten des Mittelmeers. Um ihre Gestaltung zu erkennen, ihr zu folgen und die Vielzahl der Tier- und Pflanzenarten zu beobachten, sind mehrere Tauchgänge erforderlich.

Allerdings sind es keine Tauchgänge für jedermann, zunächst, weil es hinunter ins Blaue geht, mit einer Tiefe an den Hauptstellen zwischen 35 und 45 m; man muss die Tarierung im freien Wasser beherrschen und mit höchster Aufmerksamkeit schwimmen, um die Gebiete zu „überfliegen“, wo sich zahlreiche Riesen-Zackenbarsche befinden, aber auch, weil man sich riesigen Gorgonienfächern nähert, die nicht berührt und beschädigt werden dürfen.

Die Tauchstelle ist durch zwei Bojen gekennzeichnet, an denen man die Boote vertäuen kann, da es strikt verboten ist, den Anker auszuwerfen. Beim Abtauchen durchquert man riesige Schwärme von Mönchsfischen rund um den zur Oberfläche aufsteigenden Felsnadeln.

An der Tauchstelle Papa 1 steigt die Hauptfelsnadel aus einer Tiefe von 33 m bis 15 m unter der Oberfläche auf. Die senkrecht über 20 m abfallende Wand ist vollständig von roten Gorgonien, Meeresmargeriten, Schwämmen und der seltenen gelben Gorgonie überzogen. Im Laufe der Saison und vor allem gegen Ende des Sommers wohnt man einem unglaublichen Schauspiel bei, denn man schwimmt häufig umgeben von Hunderten von großen Stachelmakrelen, Bonitos, Geißbrassen und Zahnbrassen.

Die zahlreichen Zackenbarsche kann man bereits in den ersten Minuten des Tauchgangs sehen, denn zwischen den Ästen der Gorgonien, in Höhlen und häufig auch in kleinen Löchern, die häufig schon von Meeraalen oder Muränen bewohnt sind, lassen sich diese Fische nicht von den Tauchern stören.

Der Tauchgang setzt sich entlang des Meeresbodens bis zum südlichen Ende fort, wo man aus einer Höhe von 30 m von oben die wahrhaft riesigen Zackenbarsche beobachten kann, die sich in den tiefen Höhlen verbergen, in einer Tiefe von 40 m und mehr. Aber man vergesse nie, nach oben zu schauen, denn an der Grenze des Blickfelds und häufig umgeben von den großen Zackenbarschen kann man die Zahnbrassen bei der Jagd beobachten.

An der Tauchstelle Papa 2 führt die Boje direkt zu einer Stufe in 28 m Tiefe. Hier, an der größten Untiefe, liegt der Grund bei 45 m.

Der klassische Tauchgang, der nur kurz ist, wenn man mit Luftprofil taucht, und etwas länger mit einem angereicherten Luftgemisch, verläuft normalerweise gegen den Uhrzeigersinn und man beobachtet zunächst die zum offenen Meer hin gerichtete und somit der Sonne ausgesetzte Seite, wo man die roten Gorgonien nicht übersehen kann. Man wird jedoch abgelenkt von einer großen Kolonie von Meerraben und Geißbrassen, die zwischen den Felsentürmen und -spalten schwimmen.

Man hält sich an das Tauchprogramm und wenn man an der von der Boje am weitesten entfernten Stelle dieser Untiefe ankommt, geht man buchstäblich „um die Ecke“ und kehrt auf der anderen Seite der Untiefe zurück, die im Schatten liegt und nach Tavolara hin gerichtet ist. Das Schauspiel der Gorgonien ist überwältigend, denn die Felswand buchstäblich von diesen herrlichen Fächern überzogen, in denen sich Zackenbarsche, Geißbrassen, Meerraben, Meerspinnen, Muränen, Meeraale verbergen, umgeben von einer Wolke von Mönchsfischen und Anthias und häufig von großen, jagenden Zahnbrassen durchquert..

Tauchschein, mindestens: Advanced Open Water
Empfohlener Tauchschein: Deep Diver – Nitrox
Depth:
– Papa 1: da -15 a -33
– Papa 2: da -28 a -45
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