Scoglio del Muzzone

Diese ausgedehnte Tauchstelle in der Nähe von Capo Ceraso, eines der beiden Kaps, die den Eingang des langen, nach Olbia führenden Kanals begrenzen, weist einige Besonderheiten auf.

Ein klassischer Tauchgang zwischen Felsnadeln hindurch und bereits bekannte Strecken schneidend, um dann die unzähligen Felspalten und -brüche zu durchsuchen.

Heute wie einst stellt dieses Gebiet eine Gefahr für die Schifffahrt dar, und es erzählt Geschichten von Schiffbrüchen aus früheren Zeiten und verbirgt zwischen den Neptungrasbüscheln die archäologischen Zeugnisse des Seehandels längs dieser Küsten: Hälse, Henkel, Böden und Tonscherben, die einst Amphoren, Krüge, Ziegel oder Dachziegel bildeten.

Trotz des unweit liegenden Hafens ist die Sichtbarkeit im Wasser sehr gut. Man kann so in bestimmten Jahreszeiten Züge von pelagischen Fischen beobachten, die den Kanal zwischen dem Festland und der Insel Tavolara durchqueren.

In diesen Gewässern trifft man viele Arten an: Schwärme von Mönchsfischen, rote Mittelmeer-Kardinalbarsche, Brandbrassen und Demoisellefische, aber auch Zackenbarsche, Meerraben, Muränen und Meeraale, hier und da ein einzelner Barrakuda, große Bärenkrebse und Kraken in dem Felsgeröll sowie eine Vielzahl von Geißbrassen.

Tauchschein, mindestens: Open Water
Empfohlener Tauchschein: Advanced – Nitrox
Depth: N/D